Lexikon: Definitionen aus dem Online-Marketing

Wahrnehmungslehre

Die Wahrnehmungslehre hat unterschiedliche Gesetzmäßigkeiten entwickelt. Nach dem Gesetz der Ähnlichkeit werden verwandte Objekte als Gruppe erkannt. Dies kann mit gleichen Farben, Formen, Mustern und Größen erreicht werden. Auch werden Objekte, die nahe beieinander sind, als zusammengehörig erkannt (Gesetz der Nähe). Zu viele Elemente auf einer Seite belasten den Benutzer.

Wichtige Gestaltungsobjekte benötigen einen gewissen Freiraum, um wirken zu können. Der Benutzer empfindet diese freien Räume, ideal ist der Einsatz von Farben mit großem Weißanteil, als eine Art Ruhepol. Sättigende Farben wirken leuchtend, sollten daher begrenzt eingesetzt und mit ausreichend niedrig gesättigten Farben kombiniert werden. Ungefähr acht Prozent der Männer und 5 Prozent der Frauen leiden an einer Rot-Grün-Sehschwäche.

Sie können Farben im mittleren und langwelligen Bereich nur schwer unterscheiden. Nach dem Ausnahmegesetz wirkt alles interessant (Farbe, Form, Größe, Sprache, etc.), was sich von seiner Umgebung absetzt bzw. unterscheidet. Warme Farben (gelb, orange, rot) werden eher betrachtet als kalte Farben (blau, grün). Wichtig ist, dass Monitore unterschiedlich kalibriert sind und somit gleiche Pantone verschieden ausgegeben werden. Der interkulturelle Aspekt ist bei allen eingesetzten Bildern, Motiven, Farben und Texten zu beachten.

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Dr. med. Harald Kuschnir
Schönheitschirurgie in München