Kategorie-Archiv: Suchmaschinen-Marketing

Kein Stern ist manchmal besser als 5

Bei einer Suche wurden mir vorhin folgende 4 Google AdWords Anzeigen angezeigt. Alle Shops werden mit 5 Sternen bewertet. Entweder ist der Service in dieser Branche so gut, oder alles ist gefaked. Weiterlesen

Internationale SEO: 30 kulturelle Unterschiede

Diese 30 kulturellen Unterschiede betreffen SEO’s und Suchmaschinenwerber, weil sie direkten Einfluss auf das Suchverhalten der Leute haben – und auf die tatsächliche Bedeutung von Suchmustern für die Keywordrecherche. Somit wird eine internationale Suchmaschinenoptimierung (SEO) essentiell, will man sich auf verschiedenen Märkten platzieren.

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1.Sprache und Dialekt: Sprache ist auch ein Anzeichen für andere kulturelle Unterschiede. Ein anderer Dialekt wirft linguistische Fragen auf, aber es gibt auch die Möglichkeit, dass andere Kulturunterschiede bestehen.

2.Das Alphabet: Manche Alphabete (oder nicht-Alphabete in manchen Fällen) haben einen großen Einfluss auf das Suchverhalten. Das wahrscheinlich extremste und faszinierendste ist wohl das japanische Alphabet – es besteht aus 3 verschiedenen Typen, über chinesische Langzeichen bis hin zu mehr abstrakten Abwandlungen – alle vermischt erschaffen sie verschiedene Wege Wörter zu buchstabieren und somit Möglichkeiten für Suchmaschinenwerber.

3.Eingabeverfahren (PC, mobil, iPad): Wenn du mit einer „normalen“ Tastatur, tippst suchst du automatisch anders als wie wenn du eine Mini-Tastatur am Handy oder iPad verwendest.

4.Religion: Religion ist ganz klar ein prägender Faktor der Kultur, aber für Suchmaschinenwerber ist es am wichtigsten zu wissen, wie sie bestimmte Teile eines Landes trennt. Bayern beispielsweise ist sehr katholisch, während der Rest von Deutschland großteils protestantisch ist. Österreich folgt dem bayrischen Beispiel. Man könnte also argumentieren, dass Bayern und Österreich mehr gemeinsam haben, als der Rest von Deutschland.

5.Wohlstand: Das ist wieder offensichtlich, wird aber oft vergessen. Wenn man hört, dass 400 Millionen Chinesen online sind, oder, dass mehr als eine Milliarde Menschen in Indien leben, sind das fesselnde und verführerische Zahlen. Sie können sogar in Massen nach deinen Keywords suchen, sie können aber keinen Cent ausgeben, was so etwas wie eine kulturelle Falle darstellt.

6.Klima und Wetter: Das ist ein heißes Gesprächsthema in Großbritannien – auch wenn das Wetter normalerweise nicht so „heiß“ ist. Unvorhersehbares Wetter bringt die Menschen dazu, mehr nach Wettervorhersagen zu suchen, das kann eine Chance sein. Ich glaube, dass wenige Menschen, die in Singapur leben, die tägliche Wettervorhersage suchen.

7.Kleidungsgeschmack und Mode: Du wirst wahrscheinlich wenig Erfolg mit deinen Lederhosen haben, wenn du auf den britischen Markt abzielst. Dort werden kurze Hosen mit Pfandfindern in Verbindung gebracht und nicht mit erwachsenen Männern. Ich habe kürzlich international nach Suchbegriffen für „Party Schuhe“ gesucht. Die Suchbegriffe unterscheiden sich stark, aber interessanterweise auch die Produkte. Was eine Nation als „Party Schuhe“ ansah, würde in einer anderen nicht getragen werden.

8.Breitband, Wählleitung oder Pigeon: Das war der Hauptkulturfaktor, über den jeder sprach, weil die Leute an vielen Orten kein Breitband-Internet hatten. Jetzt sind die Unterschiede in den meisten Ländern viel geringer geworden, und es ist nur ein weiterer Faktor. Der tatsächliche Internetzugang wird immer unwichtiger – außer, dass der Zugriff auf das Internet von Handys aus wahrscheinlich immer mehr wird. Der Ort, von wo aus die Menschen ins Internet gehen, wird währenddessen immer wichtiger. In vielen afrikanischen Ländern nutzen die meisten Menschen Internetcafés.

9.Liefersysteme: In der Welt des E-Commerce ist es extrem wichtig zu wissen, wie man sein Produkt ausliefert. Es ist unnütz, das Innerste der inneren Mongolei zu bewerben – wenn es keine logistische Lösung gibt. Es ist möglich, die logistische Infrastruktur eines Marktes anhand einer Keywordrecherche zu überprüfen!

10.Farbbedeutungen: Du solltest lila nicht auf deiner Webseite verwenden, wenn es in dem Land für „Tod“ steht – es sei denn, das ist dein Betätigungsfeld.

11.Regierungsform: Demokratisch, Diktatur, sozialistisch, kommunistisch oder rechts, das alles beeinflusst wie und was die Menschen suchen.

12.Bevölkerungsdichte: Schaut Euch die Niederlande oder die Küstenregion der USA an. Wie können nur so viele Menschen jeden Tag auf denselben Straßen in ihren Autos sitzen? Wenn man in den Niederlanden regelmäßig in mehr als 20 Kilometer langen Staus feststeckt, wirst du herausfinden, dass Suchen im Bereich Autos, v. a. die Nische Luxusautos mit vielen Unterhaltungsmöglichkeiten ansprechen – oder, genauso wahrscheinlich, für Fahrräder, welche oft schneller sind.

13.Ländliche oder städtische Lebensart: In vielen Schwellenländern, wie Russland, Indien, China und Brasilien, ist der Großteil des Webmarktes in den großen Städten vertreten. Das zu wissen ist der Schlüssel, um Zielgruppen zu wählen – beispielsweise könntest du anfangen auf „Moskau“ abzuzielen, anstatt auf „Russland“.

14.Fahrrad, Auto, Bus, Zug oder U-Bahn: Wie reisen die Menschen typischerweise? Das beeinflusst nicht nur die Art der Produkte, die sie suchen, sondern auch wann und wo sie ins Internet gehen.

15.Paketdienst/Lieferzeiterwartungen: Glaube nicht, dass du ein E-Commerce Geschäft in Großbritannien führen kannst, wenn die kürzeste Lieferzeit 3 Tage beträgt – das wird als unakzeptabel betrachtet. In Frankreich hingegen, wären 2 bis 3 Tage Lieferzeit ziemlich gut. Für Italien… sagen wir, in manchen Ländern ist das “Ankommen” wichtiger als die Zeitspanne.

16.Kreditkartennutzung: Hier geht es nicht nur darum, ob Menschen Kreditkarten haben, sondern auch darum, ob sie diese gerne benutzen. Einige in Großbritannien haben mehr als 20 verschiedene Kreditkarten – ein Deutscher hat mit ziemlicher Sicherheit nicht so viele und hasst es Schulden, egal welcher Art, zu machen. Alternative Zahlungsmöglichkeiten müssen angeboten werden!

17.Verfügbare Pre-pay Systeme: Brasilien und Russland sind zwei Länder, die einem sofort einfallen, wo es Systeme gibt, mit denen man online bezahlen kann, indem man zuvor eine dritte Partei bezahlt, entweder eine Bank (in Brasilien) oder eine Suchmaschine (Yandex in Russland). Wenn solche Systeme existieren, sollte man sie vielleicht in sein Business einbauen.

18.Niveau der Bildung und der Lese- und Schreibfähigkeit: Offensichtlich beeinflusst die Lese- und Schreibfähigkeit das Suchverhalten der Internetnutzer, aber auch sie brauchen Dinge. Schon mal überlegt eine Seite zu kreieren, bei der man durch das Klicken auf Produktabbildungen die Produkte sucht? Das könnte dir eine große Fangemeinde auf weniger umkämpften Märkten bringen.

19.Allgemeiner Lebensstandard: Lebensstandard und –erwartung erzeugen Nachfrage für bestimmte Produkte. Wenn man in einem westeuropäischen Land wohnt, erwartet man wahrscheinlich, dass man ein Auto besitzt, ein Haus kauft oder mietet und dass man gut isst. In anderen Ländern sieht die Prioritätenliste vielleicht so aus: Essen, öffentliche Transportmittel, Unterhaltung.

20.Arbeitsbestimmungen: Wenn ein bestimmtes Land es für Unternehmen teuer macht Beschäftigte anzustellen und es schwierig gestaltet, sie wieder zu entlassen, ist Outsourcing, um die Geschäfte flexibler führen zu können, attraktiv. Wenn dein Produkt mit Serviceleistungen verbunden ist, ist es vielleicht leichter zu verkaufen, aber die Unternehmen werden anders nach Dingen suchen.

21.Frauen gegen Männer: Wer kauft ein und wer fällt die Entscheidungen? In vielen Haushalten treffen die Frauen die Entscheidungen und die Männer haben ein Veto. Das glauben sie zumindest.

22.Typische Anzahl der Kinder in einer Familie: Die niedrigste Geburtenrate in Europa? Oft die Italiener – dass der Papst im Rom wohnt, scheint keinen Unterscheid zu machen. Familien mit einem Kind sind anders als Familien mit 15 Mitgliedern – jede hat andere Bedürfnisse und einen anderen Vermögensstand.

23.Steuersysteme: Die Mehrwertsteuer ist eine weit verbreitete Steuer in Europa, aber die Werte sind von Land zu Land sehr unterschiedlich – ein Domainverkauf „kostet“ in Schweden 25% MwSt. Auch beeinflusst es das Verhalten – man könnte erwarten, dass in Skandinavien mehr Alkohol für den Gebrauch zu Hause gekauft wird als in anderen Teilen der Welt.

24.Explizites oder implizites, kulturelles Verhalten: Sagen die Leute was sie denken oder sagen sie was du hören willst? Das könnte sogar die Suche nach Dingen, die in der Öffentlichkeit nicht gesagt werden dürfen, antreiben.

25.Rolle des öffentlichen Sektors in der Wirtschaft: Wenn die Wirtschaft stärker durch den öffentlichen Sektor geleitet wird (beispielsweise Frankreich), werden Keywords für business-to-business beeinträchtigt.

26.Ernährung: Das beeinflusst nicht nur, was sie zu essen kaufen sondern auch, ob sie deine Magenmedizin brauchen oder ob sie an Verdauungsstörungen leiden.

27.Interne Rivalitäten und ethnische Konflikte: Welches Belgien? Es ist vielleicht besser Teile von Belgien in Englisch zu bewerben, als mit einer Sprache eines anderen Teils des Bundes.

28.Berge, Ebenen oder Küsten: Neben der Unterscheidung ob „Ski“ etwas beschreiben mit dem man den Berg runter kommt oder über das Wasser, verhalten sich die Menschen in den Bergen, an der Küste und in den Städten anders.

29.Redefreiheit und Presseverhalten: Es könnte Zensur sein oder eine kulturelle Abneigung gegen etwas. Die Macht der Presse kann ein großer Faktor sein, besonders weil manche Online-Zeitungen Suchmaschinen leiten – beispielsweise in Polen.

30.Bevorzugte Architektur: Wenn sie große Häuser haben (wie die Amerikaner), suchen sie nach großen Dingen. Wenn sie kleine Häuser haben (wie die Briten), ist es essentiell die Produktdimension anzugeben.

Natürlich ist die obere Liste der kulturellen Unterschiede nicht komplett und wird es auch nie sein. Mein Ziel ist es euch Werkzeuge zu geben, die euch helfen sollen, den internationalen Suchmarkt für SEO abzuschätzen. Sollte ich etwas vergessen haben, freue ich mich eure Kommentare zu lesen!

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Branding Kampagnen – Sinnvoll oder sinnlos?

“Warum sollen wir Werbung in Suchmaschinen auf unseren Markennamen schalten, wenn wir doch in der organischen Suche bereits die absolute Top-Platzierung belegen?”

Wie häufig wurde Ihnen diese Frage bereits gestellt, oder wie oft fragen Sie sich das selbst?

Diese ganz allgemeine Frage muss von Zeit zu Zeit aufgegriffen werden. Aus diesem Grund werfen wir einen Blick auf die drei Hauptgründe, weshalb Geld für Suchmaschinenwerbung mit Marken-Keywords ausgegeben wird.  Weiterlesen

Pay per Click (PPC) – was ist Mythos, was Wahrheit?

Der Nachmittag des ersten Tages auf der SMX Munich stand für mich im Zeichen der bezahlten Suche. Tom Alby von Uniquedigital und Ronjon Sarcar von iProspect Deutschland wollten im gut besuchten Panel den Mythen der PPC’s auf den Grund gehen. Themen hierbei: Suchketten, Long Tail, Content Netzwerk und Dynamic Keywords.

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Landing Pages – wie wichtig sind sie für den Erfolg von Adwords?

Die Landing Page einer Website im Rahmen einer Adwords Anzeige ist sozusagen das Wohnzimmer, wo sich der Besucher wohlfühlen soll.
Nachdem die Tür über den Klick auf eine Anzeige geöffnet wurde, geht es nun darum einen Besucher möglichst lange auf einer Website zu halten und die Versprechungen einzulösen.  Weiterlesen

Google AdWords an Agentur outsourcen

Mein Google Reader hat uns diese Woche einen recht interessanten Beitrag zum Thema SEM vorgeschlagen. Der Titel: 6 Gründe für Inhouse-SEM. Der Artikel ist äußerst lesenswert und für einige Unternehmen treffen die Aussagen sicherlich zu, dennoch möchten wir im Gegenzug Gründe nennen, warum es in vielen Fällen doch lohnenswert ist, SEM auszugliedern. Doch nicht nur wir möchten uns zu diesem Artikel äußern. Wie wir festgestellt haben, ist bereits eine rege Diskussion zu diesem Thema entstanden. Ein Indiz dafür, dass es viele sich einige Leute Gedanken zum Thema Suchmaschinenmarketing machen.

1) Keiner kennt das Produkt so gut wie man selbst
Und genau das könnte zum Problem werden. Gerne haben Mitarbeiter eines Unternehmens eine so genannte „Produkt-Brille“ auf und haben dabei vergessen, wie die potentiellen Kunden und Nutzer des Produkts darüber denken. Wichtig im Suchmaschinenmarketing ist, dass man das beworbene Produkt aus Sicht des Kunden sieht. Welche Worte nutzt er, um das Produkt zu finden? Welches Problem möchte er durch das Produkt gelöst haben? Wie empfindet er die Navigation auf der Landing Page, wenn er keine oder nur wenig Vorkenntnisse über das Produkt hat? Diese Fragen beantwortet ein beauftragter Dienstleister in vielen Fällen eher wie ein Kunde, als ein Mitarbeiter des entsprechenden Unternehmens. Zudem kann ein Online Marketing Spezialist Benutzer- und Usabilitytests durchführen, die das Verhalten eines Besuchers und die Benutzerfreundlichkeit einer Website analysieren und somit eine optimale Ausgangslage für erfolgreiches Suchmaschinenmarketing bieten. Ideal ist demnach die Zusammenarbeit zwischen Produktmanager, Marketingmanager und einem externen Dienstleister, die gemeinsam die Produktvorteile erkennen, bewerten und eine auf den Kunden ausgerichtete Kampagne starten.

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2) Koordinationskosten
Koordinationskosten sind ein Bestandteil der Transaktionskosten und haben eine Substitutionsbeziehung zu den Autonomiekosten. Werden die Autonomiekosten gesenkt, steigen in der Regel die Koordinationskosten. Soweit so gut.
Schauen wir uns nun an, was ein fest angestellter Mitarbeiter ein Unternehmen kostet, dann kann ungefähr abgeschätzt werden, ab welchem Werbebudget ein reiner Inhouse SEM sinnvoll ist.
Nehmen wir als Beispiel das Gehalt eines Marketing Managers an. Dieser erhält ein Bruttogehalt von € 40.000. Schlagen wir 22,5% an weiteren Personalkosten drauf, sind wir bei Personalkosten von € 49.000. Für ein mittelständisches Unternehmen benötigen wir den Marketing Manager nur die Hälfte seiner Arbeitszeit für SEM-Aktivitäten. Wir hätten somit Personalkosten von € 24.500 für den Inhouse-SEM.
Demgegenüber stellen wir die Kosten einer Agentur. In manchen Fällen gibt es eine erfolgsbasierte Abrechnung. Der Markt bietet jedoch auch Pauschalangebote, deren Kosten je nach Betreuungsaufwand und abhängig vom Budget gestaffelt sein können.
Am Beispiel für ein mittleres Werbebudget (gehen wir von € 5000 – 10000/ Monat aus) kann bereits ab € 1000 eine komplette Betreuung (Erstellung der Kampagnen, Keywordoptimierung, Long-Tail Optimierung, Monitoring, Reporting und regelmäßigem Austausch mit dem Unternehmen) stattfinden. Im Jahr würden hier ab € 12.000 anfallen.
Die Koordinationskosten steigen natürlich – um auf € 12.500 Koordinationskosten jährlich zu kommen, muss es sich jedoch um eine sehr unorganisierte Zusammenarbeit zwischen Agentur und Unternehmen handeln.
Weiterer Kostenfaktor: Das Worst Case Szenario tritt ein, der Inhouse SEM verlässt das Unternehmen. In diesem Fall ist alles angeeignete Know-How kaputt. Die Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters kostet zusätzlich.

3) Anreizprobleme
Anreiz gute Arbeit zu leisten hängt einerseits stark von der Vergütung ab, andererseits jedoch auch vom Erfolg. Eine gute SEM-Agentur definiert seine Erfolge nicht alleine über die Vergütung, sondern auch über die Erfolge der Kampagnen. Und hat eine Kampagne Erfolg, freut sich der Kunde. Ist der Kunde glücklich, steht einer langfristigen Zusammenarbeit mit der Agentur nichts im Wege und möglicherweise empfiehlt der Kunde diese besonders gute Agentur auch weiter. Es gibt kein besseres Marketing als das Empfehlungsmarketing. Das sollte für die Agentur Anreiz genug sein, denn nur so hat sie Aussicht auf ein dauerhaftes und erfolgreiches Bestehen am Markt.

4) Keine Skalenvorteile
Das ist aus Agentur-Sicht nur sehr schwer zu beurteilen. Skalenvorteile entstehen jedoch dann, wenn ausgesourcte Bereiche effizienter und kostengünstiger werden. Davon ist zumindest bei einer guten SEM-Agentur auszugehen, denn schließlich ist SEM das Kerngeschäft dieser Agentur. Durch die Spezialisierung der Mitarbeiter einer Agentur entstehen Skalenvorteile, da sie in der Regel schneller und effizienter arbeiten. Werden die Preise fair kalkuliert, dürfte die Auslagerung der SEM-Aktivitäten unterm Strich kostengünstiger sein.

5) Integration anderer Abteilungen
Integration unterschiedlicher Abteilungen ist ein absolutes Must! Online Marketing ist ein Teilbereich aller Marketingaktivitäten und diese gilt es strategisch aufeinander abzustimmen. Auch innerhalb des Online Marketings gibt es verschiedene Bereiche. Neben SEM ist hier u.a. SEO, Web-Usability, E-Mail Marketing, Social Media, Display Marketing bzw. Banner uvm. angesiedelt. Wird eine SEM Agentur beauftragt, die auch die anderen Bereiche betreuen kann, kann der ganze Online Marketing Bereich in eine Hand ausgelagert werden. Ab einer bestimmten Größe und einem hohen Online Marketing Budget ist es aber sicherlich denkbar sich eine Experten-Abteilung Inhouse aufzubauen.
Die Koordination einer gut strukturierten Agentur ist allerdings nicht allzu schwer. Gutes Briefing ist das Schlüsselwort für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, unabhängig davon ob inhouse oder über eine externe Agentur SEM betrieben wird.

6) SEM als strategischer Wettbewerbsvorteil
Richtig durchgeführtes SEM kann zum strategischen Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens führen und hier liegt die Betonung auf RICHTIG. Das notwendige Know-How muss vorhanden sein, die zeitlichen Ressourcen verfügbar und die Prozesse beherrscht werden. Wer ist dafür eher prädestiniert als ein SEM-Professional, der sich mit nichts anderem beschäftigt? Transparenz ist natürlich absolute Voraussetzung für eine Vertrauensbasis, dem Unternehmen muss zu jederzeit Einblick in vorgenommenen Maßnahmen gewährt werden und auch die Keywordlisten sollten in enger Absprache erstellt werden. Dies sind jedoch Grundvoraussetzungen einer guten Online Marketing Agentur, die den Anreiz mit guter Arbeit Erfolge z feiern und somit langfistig am Markt zu bestehen.

Es gibt also durchaus auch 6 Gründe, warum SEM ausgelagert werden sollte. Ein Punkt, der in obiger Aufzählung nicht erwähnt wurde, liegt uns noch sehr am Herzen: Flexibilität!
Gerade in wirtschaftlich unbeständigen Zeiten ist es nicht immer ganz einfach sein Marketing-Budget zu halten. In manchen Fällen ist auch eine Umlagerung des Budgets notwendig. Was macht der Inhouse-SEM in einem solchen Fall? Umschulen von SEM auf Messeorganisation oder übergangsweise ein Einsatz im Vertrieb? Eine Kürzung des Budgets und somit des Betreuungsaufwands ist bei einer seriös arbeitenden Agentur in der Regel innerhalb kurzer Zeit möglich – wie schon erwähnt, der Anreiz einer Agentur zu guter Arbeit sollte die Zufriedenheit des Kunden sein, und es kommen auch mal wieder wirtschaftlich bessere Zeiten.

Nicht vergessen werden darf auch, dass SEM Agenturen über spezielle Arbeitstools verfügen, die eine effiziente Arbeit ermöglichen und die einem Inhouse-SEM ebenfalls zur Verfügung gestellt werden sollten – also zusätzlich Kosten verursachen.

Ein weiterer Punkt ist noch die Reaktion auf Trends in der Branche. Eine professionelle Agentur sollte sich immer auf dem Laufenden halten und den Markt beobachten. Somit ist sie in der Lage, meist schneller als ein Inhouse-SEM, auf Neuigkeiten am Markt zu reagieren.

Von Inhouse-SEM möchten wir aber nicht generell abraten. Insbesondere für große Unternehmen mit hohem SEM Budget ist eine hausinterne SEM-Betreuung sinnvoll. Hat das Unternehmen eine Abteilung, die sich mit allen Online-Marketing Aktivitäten befasst, so sollte auch die SEM-Betreuung in diesem Rahmen stattfinden. Der Einsatz einer Agentur ist dann meist nur beratend sinnvoll.

Generell gilt für alle Unternehmensbereiche:
Eine Planstelle schaffen oder einen gesamten Bereich auszugliedern ist eine strategische Unternehmensentscheidung und sollte wohl durchdacht sein.

Online Werbung vs. klassische Printanzeigen

Dass Online Marketing ein immer wichtigerer Bestandteil des Marketing – Mix eines jeden Unternehmens wird, ist unbestreitbar. Bei webhelps! Online Marketing gehen in letzter Zeit vermehrt generelle Fragen zu Vorteilen bzw. Nachteilen des Online Marketings gegenüber klassischem Marketing ein. Ganz so pauschal sind diese generellen Fragen nicht zu beantworten, aus diesem Grund hat sich webhelps! Online Marketing eines Beispiels bedient, welches die Unterschiede, sowie Vor- und Nachteile verdeutlichen soll. Im Marketing – Mix sind die klassischen 4 Säulen Produktpolitik, Kontrahierungspolitik, Kommunikationspolitik und Distributionspolitik aufgeführt. Jede dieser 4 Säulen muss anhand der Marketing-Strategie für ein Unternehmen individuell definiert werden und an dieser Strategie orientieren sich auch die Online Marketing Instrumente. webhelps! Online Marketing möchte heute die Kommunikationspolitik Online und Offline betrachten und hierbei speziell auf die Werbewirkung, Werbereichweite, die Kosten und den Zielerreichungsgrad von klassischer Print-Werbung und Online Werbemaßnahmen eingehen.

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Um einen Vergleich anstellen zu können haben wir uns als Beispiel dem Thema Finanzen angenommen. Finanzen, Finanzierung, Geldanlage, Kredite: Schlagworte, die nicht nur für Top-Entscheider von Interesse sind, jeder Bundesbürger macht sich in bestimmten Stationen seines Lebens mal mehr und mal weniger Gedanken um das liebe Geld. Im Folgenden wollen wir also betrachten, mit welchen Werbeformen zum Thema Finanzen geworben wird und welche Vorteile bzw. Nachteile die jeweilige Werbeform gegenüber anderen Werbeformen besitzt.

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Printanzeigen – vom Aussterben bedroht?

Klassische Printanzeigen sind nach wie vor sehr beliebt unter Banken, Kreditgebern und Anlageberatern. In großen Tageszeitungen im Wirtschaftsressort oder auch in täglich erscheinenden Wirtschaftszeitungen, in unterschiedlichen Zeitschriften mit speziellem Bezug zum Thema Finanzen oder auch gänzlich ohne eine Verbindung zum Thema, regelmäßig sind Printanzeigen von Unternehmen aus dem Finanzsektor zu finden. Die Kosten für eine Printanzeige schwanken enorm. Das Erstellen einer professionellen Anzeige bedarf Zeit und Know How. In der Regel wird eine externe Agentur mit der Konzeption einer Anzeige betraut, die dann unternehmensintern beraten und freigegeben wird. Die Kosten für die Erstellung einer Anzeige variieren natürlich entsprechend des Aufwands. Eine reine Textanzeige kann mit ca. 1-2 Stunden Arbeitsaufwand erstellt werden, eine grafisch gestaltete Anzeige nimmt ab ca. 3 Stunden Arbeitszeit in Anspruch. Für eine aufwändig gestaltete Anzeige werden gerne mal ein bis zwei Tage veranschlagt, hinzu kommt der zeitliche Aufwand zur Abstimmung zwischen Agentur und Unternehmen. Für die Erstellung einer einzigen grafischen Anzeige werden gut und gerne zwischen 200 und 2000 € anfallen. Rahmenbedingungen wie Anzeigengröße, Anzeigenformate, Farben usw. sollten vor Erstellung einer Anzeige bereits feststehen, um unnötigen Zeitverlust zu vermeiden und Kosten zu reduzieren.

Die Anzeige steht, nun geht es also um die ideale Platzierung, darum eine möglichst hohe Reichweite zu bestmöglichen Preisen zu erhalten. Dabei soll natürlich keineswegs die Qualität der Nutzer vernachlässigt werden, schließlich ist Reichweite allein nicht alles.

Für das Ressort Finanzen haben wir mehrere unterschiedliche Medien genauer unter die Lupe genommen und wollen hierfür ein paar relevante Eckdaten für die Entscheidung zu einer Werbemaßnahme aufführen.

Die klassische überregionale Tageszeitung

Als klassische überregionale Tageszeitung haben wir die Süddeutsche Zeitung gewählt. Sie ist mit 442.000 Exemplaren täglich der Marktführer bei überregionalen Qualitätstageszeitungen. Die Kosten für eine Marken- bzw. Image Anzeige liegen hier bei einer ganzen Zeitungsseite bei 62.000 € wochentags und 71.400 € für die Samstagsausgabe (Preisliste Nr. 73 – gültig ab 01. Oktober 2009). Den Neulingen unter den Werbetreibenden ist wohl beim Lesen dieses Betrags die Luft weg geblieben. Die Vorteile einer Anzeige in einer solch renommierten Zeitung liegen jedoch auf der Hand. So hat die Süddeutsche Zeitung täglich 1,16 Mio. Leser und unter ihnen befinden sich 276.000 Top Entscheider. Gerade bei einem Finanzprodukt sollten im besten Fall die einkommensstarken, konsumorientierten und krisenresistenten Haushalte angesprochen werden, also genau die Leserschaft der Süddeutschen Zeitung. Die Kosten sind enorm, für eine Anzeige in einer Tageszeitung wird durch die Süddeutsche Zeitung jedoch eine hohe Reichweite erreicht und auch die Qualität der Leser ist nicht schlecht. Zumindest kann man davon ausgehen, dass die meisten Leser der Süddeutschen Zeitung ein grundlegendes Interesse am Thema Finanzen haben, ob dieses Interesse jedoch just zum Zeitpunkt der Anzeigenschaltung bei jedem Leser vorhanden ist, ist zweifelhaft.

Zeitungen mit Interessensfokus

Ein weiteres prominentes Beispiel für eine täglich erscheinende Zeitung ist das Handelsblatt. Das Handelsblatt hat einen starken Fokus auf die Themenbereiche Unternehmen, Finanzen und Wirtschaftspolitik und ist somit für eine Anzeigenschaltung zum Thema Finanzen höchst relevant. Bei börsentäglicher Erscheinung werden 135.153 Exemplare verkauft (III/2009) und regelmäßig von 289.000 Entscheidern täglich gelesen. Das Handelsblatt sieht sich selbst als wichtigsten Basiswerbeträger, wenn es um die Kommunikation mit Top-Entscheidern geht. Ca. 70% der Leser kommen auf ein Brutto-Jahreseinkommen zwischen 60.000 und 150.000 € (Quelle: LAE 2009) und haben grundsätzlich Bedarf an Informationen rund um das Thema Finanzen. Eine ganzseitige Anzeige im Handelsblatt schlägt mit 47.900 € zu Buche, eine Viertel Seite ist bereits für 16.500 € zu buchen. Auch die simple Eintragung einer Online-Adresse ist möglich und wird bei dreimaliger Schaltung Kosten von ca. 3735 € verursachen. Die Qualität der Leser spricht für sich, schließlich bezahlen die Leser ca. 85 € für ein Dreimonats-Abo, nur um sich über die Themen Unternehmen, Finanzen und Wirtschaftspolitik zu informieren. Hier stellt sich auch wieder die Frage, wie viel von der Werbeintention tatsächlich beim Handelsblatt-Leser ankommt, ob die Werbung auch tatsächlich zu einer weiteren Beschäftigung mit dem beworbenen Produkt führt.

Zeitschriften mit Interessensfokus

Für eine Zeitschrift mit dem Schwerpunkt Finanzen, haben wir als Beispiel das Wirtschaftsmagazin CAPITAL gewählt. CAPITAL erscheint monatlich und wird von durchschnittlich 1,11 Mio. Personen in Deutschland gelesen (MA II/2009). Mit CAPITAL wird eine Premium-Zielgruppe angesprochen und ist somit äußerst interessant für qualitativ hochwertige Werbeschaltung aus dem Finanzbereich. Eine ganze Seite in Farbe kostet den Werbenden durchschnittlich 28.333 € (CAPITAL Preisliste Nr. 46). Anders als eine täglich erscheinende Zeitung nehmen sich Leser bei einem monatlich erscheinenden Magazin häufig mehr Zeit für die Inhalte. Somit ist eine Werbeplatzierung in einem relevanten Magazin oft qualitativ hochwertiger und die Rate der Zielerreichung, z.B. Kontaktaufnahme oder Besuch der Website, wesentlich höher als in einer Tageszeitung.

Das klassische Wochenmagazin

Der SPIEGEL ist ein wöchentlich erscheinendes Nachrichten-Magazin mit dem Hauptaugenmerk auf politischen und gesellschaftlichen Ereignissen. Mit einer Auflage von 1,04 Mio. Exemplaren (IVW III/2009) ist der SPIEGEL eines der reichweitenstärksten Magazine Deutschlands. Eine Finanzanzeige im Spiegel richtet sich an eine Leserschaft, die in der Regel ein großes Interesse an aktuellen Themen hat. Erregt die Anzeige das Interesse des Lesers, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieser genau wie das Magazin „Sachverhalte recherchiert“. Die durchschnittlichen Kosten einer ganzseitigen Anzeige betragen 55.418 €.

Eine kleine Auswahl wichtiger Printformate für eine Platzierung einer Anzeige zum Thema Finanzen haben wir aufgeführt. Printformate sind nicht vom Aussterben bedroht, nicht zu vernachlässigen ist jedoch die Reichweite und Wirkung von Online Werbung. Zu diesem Zeitpunkt stellt sich natürlich die Frage, wie Internet User Online Werbung wahrnehmen und wo diese Werbung am besten platziert werden soll.

Online Werbemaßnahmen lediglich als ergänzende Werbung?

Die bereits genannten Magazine und Zeitungen haben in der Regel auch eine Online Ausgabe Ihres Formats und bieten auch hier Werbeplattformen. Neben den bekannten Bannern, können auch contentbezogene Textanzeigen oder Bildwerbeflächen gebucht werden. Die Kosten berechnen sich hier auf unterschiedliche Weise. Möglich sind vereinbarte Festpreise für einen bestimmten Zeitraum, oder auch die Abrechnung über Tausender-Contact-Preis (TCP). SPIEGEL Online hatte beispielsweise 658.202.763 Page Impressions (Impressions sind die Anzahl der Aufrufe einzelner Seiten) mit 113.058.251 Visits im September 2009 und im Schnitt 5,61 Mio. Unique Usern pro Monat auf Ihrer Website. Eine Reichweite, die über Printformate nicht erreicht werden kann. Pro Woche muss man bei einem Banner mit Kosten zwischen 9.000 und 36.000 € rechnen. Die Höhe der möglichen Zielerreichung eines solchen Banners variiert natürlich mit der Relevanz der Seite für die User, aber auch mit der Platzierung der Anzeige an der richtigen Stelle. Wichtig zu wissen ist, dass Online Magazine gerne lediglich nach interessanten Inhalten überflogen werden da keine Kosten für den User anfallen und auch viele User eine solche Website nur besuchen, weil sie durch einen bestimmten Suchbegriff auf das Online Magazin aufmerksam wurden. Die Qualität der Leser kann also durchaus sehr gering sein.

Welche Möglichkeit gibt es noch, um im Internet auf sich aufmerksam zu machen, Werbung für seine Produkte oder sein Unternehmen zu schalten?

Eine weitere Option der Online-Werbung ist die Suchmaschinenmarketing (SEM). Unabhängig von den bekannten Zeitschriften und Online-Portalen, kann durch Suchmaschinenwerbung auf das eigene Unternehmen aufmerksam gemacht werden. Mit 95% Marktanteil in Deutschland ist Google der absolute Marktführer unter den Suchmaschinen. Google bietet die Möglichkeit Textanzeigen oder Imageanzeigen oberhalb oder rechts der Suchergebnisse zu schalten. Ein wesentlicher Vorteil von Suchmaschinenmarketing ist die Relevanz der Anzeige für den Suchmaschinennutzer. Bleiben wir beim konkreten Beispiel Finanzen. Gebe ich das Suchwort „Finanzen“ in die Google Suchleiste ein, erscheint als Werbeanzeige lediglich eine Werbung.
Das Suchvolumen bei Google beträgt im monatlichen Durchschnitt für dieses Wort in der weitgehenden Suche 550.000. Wird eine Anzeige dann noch auf weitere relevante Keywörter optimiert, können zusätzlich hoch relevante Suchmaschinennutzer auf die eigene Anzeige aufmerksam gemacht werden. Als Beispiele möchte ich hier noch die Suchbegriffe Fonds (1.500.000/ Monat), Tagesgeld (550.000/ Monat) oder Kredit (1.850.000/ Monat) aufführen. Die Reichweite einer einzigen Anzeige auf mehrere Keywörter optimiert ist, ist demnach wesentlich höher als bei Zeitungen, Zeitschriften und Online-Portalen. Hinzu kommt noch die riesige Relevanz für den Suchmaschinennutzer, schließlich sucht er ja genau nach Informationen zum Thema Finanzen. Und die Kosten? Verschwindend gering. Bezahlt wird nämlich nicht nach Impressionen, sondern aufgrund tatsächlicher Klicks. Das heißt, es wird lediglich für den Nutzer bezahlt, der wirkliches Interesse an dem Produkt hat. Die Kosten für die einzelnen Klicks hängen von der Wettbewerbssituation und der Qualität einer Anzeige ab. Häufige Fehler führen jedoch zu überhöhten Kosten, deshalb wird zur Betreuung der Adwords-Konten ein Fachmann benötigt, welcher die Kosten im Vergleich zu anderen Werbeformen nicht sonderlich in die Höhe schraubt. Der unschlagbare Vorteil von Online Werbemaßnahmen gegenüber Offline Anzeigen, ist die Möglichkeit der Messbarkeit des Erfolges. Durch die Implementierung weniger Analyse Tools ist eine genaue Überprüfung des Werbeerfolges hinsichtlich Besucherzahl, Besuchszeit, Interessengebiete und Zielerreichung möglich.

Der Weg durch die Hintertür

Nicht unbedingt eine klassische Werbedisziplin, aber dennoch von großer Bedeutung für Unternehmen, die Ihre Bekanntheit steigern möchten und deren Produkte wahrgenommen werden sollen, ist die Platzierung der eigenen Website im Suchmaschinenranking. Wird nach einem bekannten Markennamen gesucht, ist das Unternehmen in aller Regel an oberster Stelle platziert. Die Suche nach einem Produkt bzw. einer Dienstleistung listet die Homepages der von Google angenommenen Relevanz nach auf. Für „Finanzen“ beispielsweise steht www.finanzen.net an Position 1 der Suchergebnisse. Dieses Ergebnis wird in der Regel von den Suchenden als erstes angeklickt. Findet er dort schon die gesuchten Informationen, ist die Suche beendet. Google betreibt also Referenzmarketing, empfiehlt eine Website, die mit aller Wahrscheinlichkeit den Anforderungen des Suchenden entspricht. Die Reichweite der natürlichen Suche entspricht der des Suchmaschinenmarketings. 550.000 Suchmaschinennutzer suchen in einem Durchschnittsmonat weitgehend nach Informationen zum Thema Finanzen. Bei der Relevanz kann man von nahezu 100% ausgehen, dem Pull-Prinzip entsprechend ziehen die Suchenden die Informationen ja an sich heran. Die Qualität der Nutzer ist unterschiedlich zu bewerten. Eine Suchanfrage nach Finanzen kann aufgrund einer direkten Suche nach Produkten gestellt werden, manchmal werden aber auch generelle Informationen beispielsweise für eine Hausarbeit gesucht. Es ist also nicht jeder User auch ein potentieller Interessent für den Kauf eines bestimmten Produkts. Durch professionelle Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann ein Unternehmen auf die vorderen Ränge der Google Suchergebnisse gelangen. Suchmaschinenoptimierung ist ein langwieriger Prozess, ein Ergebnis ist also nicht von heute auf morgen sichtbar, ist aber auf Dauer die wahrscheinlich günstigste Methode sein Unternehmen prominent zu platzieren. Die Kosten als auch die Erfolge sind abhängig von vielen Faktoren. Um nur einige zu nennen: Wie ist der Wettbewerb aufgestellt? Wie gut ist die Website bisher aufgestellt? Welche Möglichkeiten bieten sich, ein Produkt herauszustellen? Und unzählige mehr. Eine Betreuung über einen längeren Zeitraum oder auch eine einmalige Beratung mit anschließender Umsetzung der Empfehlungen sind hier denkbar. So kann ein Unternehmen auf lange Sicht mit einem seiner wichtigsten Marketing Instrumente Werbung betreiben: Der eigenen Website.

Vergleich von Medien für Werbemaßnahmen

Vergleich von Medien für Werbemaßnahmen

Die Ideallösung?

Der goldene Mittelweg. Wie häufig bei größeren Finanzanlagen empfohlen, die Geldanlage breit zu streuen –Risikoanlagen mit hoher Rendite, sichere Anlagen mit weniger Rendite- so gilt auch in der Werbung: Ein gesunder Mix aus sowohl Print- als auch Onlinewerbung ist der sicherste Weg alle potentiellen Kunden abzuholen. Die wachsende Nutzung des Internets muss sich aber auch in der Budgetplanung widerspiegeln, um die Werbereichweite optimal nutzen zu können. Ein Einstieg in die Online Werbung ist aufgrund der Möglichkeit der Messbarkeit für jedes Unternehmen risikofrei zu gestalten – vorausgesetzt die beauftragte Agentur arbeitet professionell und erlaubt absolute Transparenz im Hinblick auf die vorgenommenen Maßnahmen. Eine Abstimmung der Online- mit den Offline- Kampagnen ist natürlich Voraussetzung für eine erfolgreiche Planung aller Werbeaktivitäten eines Unternehmens.

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Google Adwords: 10 Fehler und Tipps um Geld zu sparen

Viele Unternehmen betreuen Ihre Adwords-Konten immer noch selbst, unter der Annahme sie würden damit Kosten sparen. In manchen Fällen mag das stimmen, aber in den häufigsten
Fällen, ist das Konto gar nicht oder so schlecht optimiert, dass viel Geld zum Fenster rausgeschmissen wird. Die Gründe sind einfach: Es wird wenig Zeit investiert und das benötigte Know-How ist nicht vorhanden. Deshalb ist es oft besser die Betreuung von Adwords in professionelle Hände zu geben. So kann man sich einiges an Lehrgeld sparen und die frei gewordenen Kapazitäten können sich auf die Kernkompetenzen des Unternehmens konzentrieren.

Werben mit Adwords

Werben mit Adwords

Hier eine Auflistung der Fehler, die wir bei webhelps! häufig vorfinden und Tipps wie man diese vermeiden kann:

1. Unternehmen aus Freiburg, bietet regional „Eventlocations“ an, wirbt aber deutschlandweit mit dem Keyword „Eventlocation“. Die Anzeige wird also auch in allen anderen Regionen (z. B. Hamburg) geschaltet, was keinen Sinn macht.

Kampagne regional ausrichten (hier z.B. Freiburg + 30 km Umkreis), spart Geld und bringt hochwertigere Besucher.

2. Keine klaren Strukturen im Adwordskonto. Eine Kampagne bzw. Anzeigengruppe mit 500 nicht zusammenhängenden und verschiedenen  Keywords und eine Anzeige.

Erstellen Sie verschiedene Kampagnen und Anzeigengruppen und trennen Sie die Keywords in zusammenhängende Kategorien. Erstellen Sie eine auf die Keywords optimierte Anzeige und leiten Sie den Benutzer auf die richtige Seite, auf der er die gewünschten Informationen erhält.
Dieses Vorgehen steigert den Qualitätsfaktor der Keywords, und Sie sparen viel Geld.

3. Die Gebote werden nicht individuell angepasst. Machen Sie es Google nicht zu einfach und überlegen Sie sich genau, was Sie für einen Besucher bereit sind auszugeben. Häufig kommt es vor das alle Keywords das gleiche, oft viel zu hohe Gebot hinterlegt haben.

→ Beobachten Sie die Keywords und passen Sie die Gebote regelmäßig an.
Google will Geld verdienen, d.h. mit gutem Gebotsmanagement können Sie hier viel Geld sparen.

4. Kunden haben oft sehr allgemein gehaltene Keywords in Ihren Kampagnen. Z.B. regionaler Peugeot Autohändler wirbt mit dem Wort Auto.
Folge sind viele Klicks, hohe Kosten und eine sehr hohe Absprungrate.

→ Wählen Sie ihre Keywords mit Bedacht und verwenden Sie Wörter mit denen Sie auch realistisch Geld umsetzen können.

5. Content–Werbenetzwerk. Viele Nutzer denken nicht dran, das Content-Werbenetzwerk auszuschließen. So kommt es vor das z.B. eine sehr komplexe Dienstleistung eines bekannten Finanzdienstleiters, sein höchsten Ausgaben bei Myspace.com hat. Wo sich nicht grade die Zielgruppe, für anspruchsvolle Finanzdienstleistungen befindet. Die Absprungrate lag hier bei 98%.

→  Stellen Sie das Content-Werbenetzwerk aus oder definieren Sie mit dem Placement – Tool genau wo sie Ihre Anzeigen angezeigt haben möchten.

6. Regionale Unternehmen werben mit der Keyword-Option „weitgehend passend“.Bsp. eine Pension in München bucht das Keyword Pension eingestellt auf „weitgehend“.
Hier ist es möglich das die Anzeige auch bei Sucheingaben wie „Pension Frankfurt“ erscheint und zu unnötigen Klickkosten führt.

→ Stellen Sie hier auf „passende Wortgruppen“ und verwenden Sie das Wort München, somit wird sichergestellt, das nur User die auch etwas in München suchen, die Anzeige zu Gesicht bekommen.

7. Anzeigen auf Deutsch werden in englischsprachigen Ländern geschaltet.

→ Wenn Sie international werben möchten erstellen Sie eine extra Kampagne und richten Sie diese auf das gewünschte Land aus. Es bringt nix, mit deutschen Keywords und einer Anzeige auf deutsch in England zu werben.

8. Saisonale Anzeigen werden vergessen und sind das ganze Jahr aktiv.

Wenn die Weihnachtszeit vor der Tür steht, werben die Unternehmen besonders viel.
Zu dieser Zeit werden gerne Anzeigen und Keywords im Zusammenhang mit Weihnachten gewählt. Oft wird vergessen die Kampagne nach Weihnachten zu deaktivieren und die Anzeigen werden das ganze Jahr über geschalten.

→ Geben Sie saisonalen Kampagnen ein Enddatum, dann müssen Sie nicht mehr daran denken.

9. Es werden trotz der Keyword-Option „weitgehend passend“ keine ausschließenden Keywords festgelegt. D.h. obwohl ein Kunde ein teures Produkt anbietet, wird die Anzeige auch in Verbindung mit Wörtern wie „kostenlos“ oder „gratis“ angezeigt.

→ Schließen Sie Wörter aus, mit denen Sie auf gar keinen Fall gefunden werden möchten. Somit vermeiden Sie, dass Ihre Marke mit falschen Assoziationen belegt wird.

10. Kein Tagesbudget eingestellt. Viele haben kein Tagesbudget eingestellt, das kann zu einer bösen Überraschung führen. Sehr hohe Kosten können entstehen.

→ Stellen Sie ein Tagesbudget ein, das sie bereit sind pro Tag zu investieren.
Die Kosten können trotzdem höher sein als das eingegebene Tagesbudget, Google gleicht das aber in der Regel aus indem an anderen Tagen weniger Kosten entstehen.

Fazit:

webhelps! Online Marketing hat schon vielen Kunden viel Geld mit der Übernahme ihrer Adwordskonten eingespart. Doch nicht nur die Kosten für die Klicks wurden durch webhelps! Online Marketing gesenkt. Besonders positiv für die Unternehmen entwickelte sich die Qualität der Klicks. Durch Optimierung der Anzeigen, unter anderem anhand der aufgeführten Tipps, wurde nicht nur die Häufigkeit der Besuche gesteigert, vielmehr wurde der Zielerreichungsgrad der Unternehmen durch die Qualität der Besuche erhöht. Eine gute Betreuung der Adwordskonten ist also unerlässlich.

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