Kategorie-Archiv: E-Mail Marketing

Studie im B2B zu E-Mail Marketing

E-Mail Marketing im B2B ist ein immer wiederkehrendes Thema und für viele Industrieunternehmen von großer Bedeutung. Die artegic AG hat den Einsatz von E-Mail Marketing in den Top 100 der deutschen Industrieunternehmen untersucht. Teilweise mit überraschenden Ergebnissen.  Weiterlesen

Email-Marketing Tipps

Email-Marketing ist ein äußerst wichtiges Instrument im Online Marketing Portfolio – auch wenn viele Unternehmen sich des Potentials von gutem Email-Marketing (noch) nicht bewusst sind. Mit einer durchdachten Strategie, interessanten Inhalten und der konsequenten Verfolgung der folgenden Ratschläge können auch Neulinge im Email-Marketing erfolgreiche Kampagnen starten.

Wichtige Grundregeln für eine erfolgreiche Performance Ihrer Email-Marketing-Kampagne:

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Achten Sie auf Regelmäßigkeit: Versenden Sie Ihre Mails in regelmäßigen Abständen – nur so können Sie die Empfänger an sich binden. Ein überraschend empfangenes Email wird gerne überlesen oder aufgrund der nicht vorhandenen Relevanz für Ihren Empfänger als Spam eingeordnet.

Vorsicht Spamgefahr: Achten Sie darauf, dass Sie nicht automatisch im Spamfilter landen! Vermeiden Sie Wörter wie „Sale“, „Discount“, „gratis“ und ähnliche. Diese Ausdrücke im Inhalt stehen gerne unter Spam-Verdacht und werden von den Providern bereits vor Erhalt aussortiert.

Der richtige Versandzeitpunkt: Wussten Sie, dass es erwiesenermaßen bestimmte Zeiten gibt, zu denen man besonders empfänglich für Emails ist? Tatsächlich gibt es eine kleine Zeitspanne, jeweils Dienstags und Mittwochs zwischen 14 und 15 Uhr, in welcher die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Email sofort gelesen wird, am höchsten ist. Der Grund? Montags ist das Email-Postfach voll vom Wochenende und Donnerstag/Freitag sind viele mit ihren Gedanken bereits im Wochenende – folglich ist das Ende der Woche also auch kein guter Zeitpunkt für Ihre Botschaften.

Der beste Start: Sprechen Sie den Empfänger mit seinem Namen an. So bekommt Ihre Botschaft etwas persönliches, auch wenn sie an Tausende Empfänger gesendet wurde. Keine Sorge, Sie müssen nicht jeden Ansprechpartner einzeln anschreiben. Bei guten Email-Marketing-Services haben Sie die Möglichkeit die Namen aus einer Datenbank einzuspielen.

Double-Opt-In: Bevor Sie Ihre Emails verschicken benötigen Sie das Einverständnis der Empfänger. Stellen Sie also sicher, dass Sie bei jeder Adressgenerierung das Double-Opt-In System nutzen, in dem die Email-Adresse des Empfängers bestätigt werden muss. Nur so können Sie sicherstellen, dass die angegebene Email-Adresse auch vom Empfänger bereitgestellt wurde.

Email-Empfänger generieren: Eine recht einfache Art neue Empfänger zu generieren ist das Versprechen von Vergünstigungen, die mit dem Einverständnis zu Erhalt von Mails einhergehen. In der ersten Mail könnte beispielsweise ein Gutschein mit 10% Rabatt auf den ersten Kauf enthalten ein. Nach Einlösung des Gutscheins, kann es aber passieren, dass die Empfänger sich ganz schnell wieder aus Ihrem Email-Verteiler abmelden. Achten Sie deshalb unbedingt auf lesenswerte und ansprechende Inhalte.

Überprüfen Sie die Links in Ihrer Email!: Ihre Links dürfen nicht fehlerhaft sein, achten Sie darauf, dass die Zielseiten über diese Links zu erreichen sind! Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Vertrauenswürdigkeit der verlinkten Seiten. Führt der Link zu Spam-Seiten, können Sie mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass Ihre Email im Spamfilter landet.

Betreffzeile effektiv nutzen: Sie erhalten eine Email mit dem Betreff: „Sparen Sie bei Ihrem nächsten Einkauf bis zu 75%“ – klingt verlockend, aber auch sehr nach Spam. In der Betreffzeile sollte Ihr Firmenname und der Titel Ihres Email-Textes stehen. Bei einem sehr regelmäßig wiederkehrenden Newsletter ist auch der Firmenname mit Ausgaben-Nummer möglich.

Nutzlose Empfänger entfernen: Nutzlos sind all jene Empfänger, die Ihre Emails nicht öffnen. Entsteht hier eine Regelmäßigkeit, können Sie davon ausgehen, dass Ihre Emails auch in Zukunft nicht gelesen werden. Diese Maßnahme verringert Ihren Spam-Anteil der versendeten Emails.

So viel zu den Grundregeln einer Email-Kampagne. Aber was macht eine Email Kampagne so richtig erfolgreich?

Link-Style: Übertreiben Sie nicht beim Look Ihrer Links. Eine andere Farbe oder die Unterstreichung des Link-Textes ist meist schon genug – und dann aber unbedingt die ganze Email durchgängig!

Denken Sie an einen Abmelde-Link: Zum Opt-In gehört auch immer ein Opt-Out! Bieten Sie Ihren Empfängern an prominenter Stelle die Möglichkeit sich aus Ihrem Email-Verteiler abzumelden. Sie möchten ja niemanden dazu zwingen, Ihre Mails zu erhalten. Es macht einen sehr vertrauenserweckenden Eindruck, wenn Sie den Empfängern eine einfache Möglichkeit bieten sich jederzeit abmelden zu können.

Referenzmarketing ist das beste Marketing: Nutzen Sie Empfehlungen – und machen Sie es Ihren Empfängern hierbei so einfach wie möglich. Bieten Sie in Ihrer Email eine Empfehlung an Freunde an – ganz einfach, mit nur einem Klick.

„Klicken Sie Hier“ ist eine Aufforderung zum Klicken, aber wer macht dies gerne ohne zu wissen wohin das führt. Achten Sie darauf, dass Sie bei Klickaufforderungen immer schon kurz beschreiben was man nach dem Klick zu erwarten hat.

Email-Größe limitieren: Häufig ist die Breite von lesbaren Emails bei den Empfängern auf 600 Pixel Breite ausgelegt – halten Sie sich am Besten an diese Größe, sonst kann es schnell passieren, dass einige Empfänger Ihre Email nicht vollständig lesen können.

HTML oder Text-Email? Die Antwort lautet Beides! HTML ist eine gern genutzte Form für die Erstellung von Emails – unkompliziert und schnell zu erstellen. Doch nicht jeder Empfänger hat ein Programm welches HTML-Inhalte unterstützt, also muss man den Empfängern die Möglichkeit bieten die Email in einer Text-Version zu öffnen.

CSS Programmierung mit Vorsicht nutzen!: Lediglich einzelne Textbausteine sollten damit erstellt werden, das Layout einer Email sollte niemals im CSS erstellt werden, denn die meisten Email-Clients unterstützen ein CSS Layout nicht!

Denken Sie an eine Signatur: Ein personalisierter Absender ist ein Must! Vergessen Sie niemals Ihren Namen, den Namen Ihres Unternehmens und die Website anzugeben. In einer kommerziellen Email muss auch immer eine Postanschrift angegeben sein. Die Angabe einer Telefonnummer ermöglicht dem Empfänger auf einem weiteren Weg Kontakt zu Ihnen aufzunehmen.

Und zu guter Letzt: Testen, testen, testen! Bevor Sie eine Email an Ihren gesamten Email-Verteiler senden, verschicken Sie einige Testmails. Erstellen Sie sich hierfür bei verschiedenen Email-Providern Accounts und überprüfen Sie wie Ihre Emails dargestellt werden. Ideal sind auch Test-Empfänger, die Ihnen ein ehrliches Feedback geben – sowohl zu textlichen Inhalten als auch zur Gestaltung Ihrer Email.

Viel Aufwand meinen Sie?
Nein, denn haben Sie einmal ein gutes Email-Template erstellt, müssen Sie lediglich die neuen Inhalte einfügen und anpassen. Wenn Sie dann im Laufe weiterer Emails an einigen Stellen optimieren, werden Sie den Erfolg Ihrer Kampagne messen können. Der Aufwand ist insgesamt geradezu verschwindend gering. Probieren Sie es aus – es kann sich auch für Ihr Unternehmen lohnen!