Archiv für den Monat: Februar 2011

Internetwerbung wird immer wichtiger

Heute wurde bekannt gegeben, dass der Online-Werbemarkt für das Jahr 2010 ein Wachstum von 26% verzeichnen konnte (Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.).  Mit Brutto-Gesamtinvestitionen von 5,4 Milliarden Euro ließ das Internet erstmals die Zeitungen hinter sich und gilt somit als zweitstärkstes Werbemedium in Deutschland.

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Der Anteil von Internetwerbung am Mediamix beträgt mit 19.2% inzwischen fast ein Fünftel des gesamten Werbeetats. Nicht zu rütteln ist an der unangefochtenen Nummer eins. Diese ist weiterhin die Sparte Fernsehen mit 39.1 Milliarden Euro Anteil am Werbebudget- einem Anstieg von 1,3% im Vergleich zum Vorjahr. Betrachtet man nun aber alle Veränderungen zu 2009, konnte das Internet mit einem Zuwachs von 2,7% der gesamten Werbeinvestitionen das größte Wachstum -mehr als zweimal so hoch wie TV- verbuchen.

Doch des einen Freud ist des anderen Leid! Denn während sich die Online (Internetwerbung) und TV Branche über den anhaltenden Aufwärtstrend, selbst in Zeiten der Finanzkrise, freuen können, geht es für den Bereich Print weiterhin bergab. Seit 2006 konnte der Anteil am Werbebudget im Segment Internetwerbung mehr als verdoppelt werden, die Bereiche Zeitung, Publ. Zeitschriften und Fachzeitschriften mussten zusammengenommen einen Rückgang von rund 17% am Anteil des „Bruttowerbekuchens“ verschmerzen.

Betrachtet man die Segmente der Internet-Werbung im Einzelnen fällt auf, dass wie bereits im Jahr zuvor die klassische Online-Werbung, zu welcher u.a. Pop-ups, Werbebanner und Layer Ads gehören am stärksten von dieser Entwicklung profitierte. Mit einer Zuwachsrate von 35% überschritt die klassische Internetwerbung erstmals die 3 Milliarden-Grenze.

Was uns bei webhelps! natürlich am meisten beschäftigt, ist das Suchmaschinen Marketing mit den Bereichen SEO und SEA. Hier konnte ein Zuwachs von 15% auf 1,9 Milliarden Euro Werbeinvestitionen verzeichnet werden. Somit liegt die Suchwortvermarktung an zweiter Stelle noch vor dem dritten Bereich, dem Affiliate-Marketing mit 339 Millionen Euro und einem Wachstum von 10%.


Bild: internetworld.de

Wirft man nun einen Blick auf die beliebtesten Werbeformate, fällt auf, dass großflächige Standartwerbeformen wie Wallpaper, Superbanner und Rectangle die ersten drei Plätze im Ranking belegen, gefolgt von Skyscraper, Medium Rectangle und Microsite. Aber auch Bewegtbildwerbung wird immer beliebter, Pre-Roll verzeichnet hier das stärkste Plus.

Abschließend schauen wir uns noch die allseits begehrten Prognosen an: Der Online-Vermarkterkreis prognostiziert für das laufende Jahr ein Wachstum des Online-Werbemarkts von 16%. Das würde bedeuten, dass das Bruttowerbevolumen 2011 über 6 Milliarden Euro läge. Bedenkt man, dass das Medium Internet bereits des Öfteren die Erwartungen der Experten sogar noch übertroffen hat, kann die Online Branche recht optimistisch in die Zukunft schauen.

Wenn das so ist, muss ich mir um meinen Arbeitsplatz bei webhelps! Online Marketing wohl keine Sorgen machen, denn wie bezeichnete Paul Mudter, der Vorstand des OVK im BVDW die Online-Werbung nochgleich? Als „inzwischen unverzichtbaren Bestandteil einer ganzheitlichen Zielgruppenansprache“ und ein Werbemedium das „früher als erwartet“ den zweiten Platz im Kampf um den Werbeetat der Unternehmen belegte. Dann warten wir mal ab, ob es dem Internet gelingt, ein weiteres Mal die Erwartungen der Experten zu toppen.

Guttenberg löst SEO Problem

Karl-Theodor zu Guttenberg hat ein SEO Problem gelöst, das ihn schon lange beschäftigt hat.

gutenberg

Erklärung: Google zeigt Websites mit gleichen Inhalten nicht (bzw. versucht es zu vermeiden) in den Suchergebnissen an. Google will verschiedene und einzigartige Inhalte präsentieren, also “Unique content”. Ist jemand (z. B. der eigentliche Author) Karl-Theodor zu Guttenberg zuvor gekommen und die Inhalte sind in Google schon auffindbar, dann werden seine (kopierten) Inhalte mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit in Google angezeigt bzw. gefunden.

Anmerkung: Diese Behauptung entspricht nicht der Wahrheit, die Wörter wurden unserem Minister Karl-Theodor zu Guttenberg in den Mund gelegt.

Die beste SEO Agentur

Die beste SEO Agentur? Oder die beste Vertriebs-Agentur?

Ich möchte heute eine amüsante und zugleich erschreckende Geschichte erzählen, die mir letzte Woche persönlich passiert ist. Ich erzähle diese wahre Story nicht, um eine bestimmte SEO Agentur an den Pranger zu stellen, deswegen werden auch keine Namen genannt. Ich verurteile aber die Vorgehensweise.


Einleitung

Wer unseren Blog schon länger liest, weiß, dass ich etwas gegen schwarze Schafe habe, insbesondere natürlich gegen schwarze Schafe in der SEO Agentur- Landschaft. Wenn jemand mit seinen eigenen Projekten gegen die Suchmaschinen-Richtlinien verstößt, dann geht er das Risiko auf eigene Verantwortung ein.

Bild: e-social.com.br

Verstößt allerdings eine SEO-Agentur mit den Websites ihrer Kunden ganz bewusst gegen die Google Richtlinien, reagiere ich allergisch darauf. Sie setzen die Existenz ihrer Kunden auf das Spiel. Das mag vielleicht auch an meiner früheren Zeit bei Google liegen. Hier durfte ich reihenweise erleben, wie unwissende Websitebetreiber von den „besten“ SEO Agenturen regelrecht abgezockt wurden: Weiterlesen

Die schmutzigen kleinen SEO-Tricks

Interessantes übersetzt (von Annelie Brandner): Der Artikel „The dirty little secrets of search“, erschienen in der New York Times am 12.02.2011 (Bild: NY Times)

Stellen Sie sich kurz vor, Sie wären Google – die Suchmaschine, nicht der Konzern. Nun benötigt ein Nutzer Ihre Hilfe bei der Suche nach „dresses“ (Kleider). Welche Suchergebnisse zeigen Sie ihm? Welches an erster Stelle? Gar nicht so einfach bei den unzähligen Möglichkeiten. Vielleicht fällt Ihnen ja als erstes Macy’s ein, immerhin der größte Kaufhausbetreiber in den USA, oder eine bekannte Modehauskette, wie J.Crew oder Gap (zu vergleichen mit C&A in Deutschland). Und wie wäre es mit einem Wikipedia-Eintrag rund um die geschichtliche Entwicklung der Rocklänge?


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Übernimmt DuMont die AOL-Stragie?

Heute habe ich eine sehr interessante Pressemeldung auf Internetworld.de (Frisches Kapital für neue SEO-Produkte) gelesen.

Eine aus diversen Gründen bekannte SEO-Agentur hat sich zwei neue Investoren geangelt: die DuMont Venture Holding und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Das sind zwei sehr bekannte Unternehmen bzw. Institutionen, die an die Zukunft der Suchmaschinenoptimierung glauben. Das ist die positive Nachricht.

Noch interessanter ist allerdings die Konstellation (und die dahinter steckenden Gründe) dieser Partnerschaft: Weiterlesen