Archiv für das Jahr: 2010

Blogspam-Liste: Google, bitte bestrafe mich

Es gibt einige Suchmaschinenoptimierer da draußen, die mit sehr erfolgreichen Methoden ihre Kunden oder einige Projekte nach vorne bringen. Mit kreativen und innovativen Ideen sorgen sie für nachhaltigen Linkaufbau, oder wie ich es bezeichne, eine wachsende Reputation im Internet und bei Suchmaschinen wie Google. Besonders gut hat mir hier auf der seokomm in Salzburg der Vortrag vom Seonauten gefallen. Der Vortrag zum Thema “Guerilla Marketing” hat klar aufgezeigt, dass das Linknetzwerk offline anfängt. Weiterlesen

SEOkomm: Linkbuilding Strategien mit Seopoly

Heute habe ich auf der SEOkomm Konferenz in Salzburg einen Vortrag zum Thema “Linkbuilding in der Praxis” gehalten. Im gleichen, sehr interessanten Panel waren Marcus und Christoph, Mitorganisatoren der Suchmaschinenoptimierungs-Veranstaltung, vertreten. Übrigens war es eine exzellente Konferenz mit hochkarätigen SEO-Experten aus dem deutschsprachigen Raum und einer perfekten Organisation (vielen Dank auch an Oliver).

Um den Vortragsteilnehmern den Wert einzelner Links bildhafter näher zu bringen, haben wir das Monopoly Board für das Thema SEO Linkbuilding umgebaut.

Daraus wurde: Seopoly – Linkbuilding.

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SEO’s spielen Tennis im Tauchclub

Ich habe gerade nach einem “tennis club stuttgart” gesucht. Das erste Resultat in Google.de: Eine lokale Tauchschule aus Stuttgart. Wir präsentieren die Trendsportart schlechthin: Unterwassertennis.

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Aber warum greift Google so daneben?

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Internationale SEO: 30 kulturelle Unterschiede

Diese 30 kulturellen Unterschiede betreffen SEO’s und Suchmaschinenwerber, weil sie direkten Einfluss auf das Suchverhalten der Leute haben – und auf die tatsächliche Bedeutung von Suchmustern für die Keywordrecherche. Somit wird eine internationale Suchmaschinenoptimierung (SEO) essentiell, will man sich auf verschiedenen Märkten platzieren.

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1.Sprache und Dialekt: Sprache ist auch ein Anzeichen für andere kulturelle Unterschiede. Ein anderer Dialekt wirft linguistische Fragen auf, aber es gibt auch die Möglichkeit, dass andere Kulturunterschiede bestehen.

2.Das Alphabet: Manche Alphabete (oder nicht-Alphabete in manchen Fällen) haben einen großen Einfluss auf das Suchverhalten. Das wahrscheinlich extremste und faszinierendste ist wohl das japanische Alphabet – es besteht aus 3 verschiedenen Typen, über chinesische Langzeichen bis hin zu mehr abstrakten Abwandlungen – alle vermischt erschaffen sie verschiedene Wege Wörter zu buchstabieren und somit Möglichkeiten für Suchmaschinenwerber.

3.Eingabeverfahren (PC, mobil, iPad): Wenn du mit einer „normalen“ Tastatur, tippst suchst du automatisch anders als wie wenn du eine Mini-Tastatur am Handy oder iPad verwendest.

4.Religion: Religion ist ganz klar ein prägender Faktor der Kultur, aber für Suchmaschinenwerber ist es am wichtigsten zu wissen, wie sie bestimmte Teile eines Landes trennt. Bayern beispielsweise ist sehr katholisch, während der Rest von Deutschland großteils protestantisch ist. Österreich folgt dem bayrischen Beispiel. Man könnte also argumentieren, dass Bayern und Österreich mehr gemeinsam haben, als der Rest von Deutschland.

5.Wohlstand: Das ist wieder offensichtlich, wird aber oft vergessen. Wenn man hört, dass 400 Millionen Chinesen online sind, oder, dass mehr als eine Milliarde Menschen in Indien leben, sind das fesselnde und verführerische Zahlen. Sie können sogar in Massen nach deinen Keywords suchen, sie können aber keinen Cent ausgeben, was so etwas wie eine kulturelle Falle darstellt.

6.Klima und Wetter: Das ist ein heißes Gesprächsthema in Großbritannien – auch wenn das Wetter normalerweise nicht so „heiß“ ist. Unvorhersehbares Wetter bringt die Menschen dazu, mehr nach Wettervorhersagen zu suchen, das kann eine Chance sein. Ich glaube, dass wenige Menschen, die in Singapur leben, die tägliche Wettervorhersage suchen.

7.Kleidungsgeschmack und Mode: Du wirst wahrscheinlich wenig Erfolg mit deinen Lederhosen haben, wenn du auf den britischen Markt abzielst. Dort werden kurze Hosen mit Pfandfindern in Verbindung gebracht und nicht mit erwachsenen Männern. Ich habe kürzlich international nach Suchbegriffen für „Party Schuhe“ gesucht. Die Suchbegriffe unterscheiden sich stark, aber interessanterweise auch die Produkte. Was eine Nation als „Party Schuhe“ ansah, würde in einer anderen nicht getragen werden.

8.Breitband, Wählleitung oder Pigeon: Das war der Hauptkulturfaktor, über den jeder sprach, weil die Leute an vielen Orten kein Breitband-Internet hatten. Jetzt sind die Unterschiede in den meisten Ländern viel geringer geworden, und es ist nur ein weiterer Faktor. Der tatsächliche Internetzugang wird immer unwichtiger – außer, dass der Zugriff auf das Internet von Handys aus wahrscheinlich immer mehr wird. Der Ort, von wo aus die Menschen ins Internet gehen, wird währenddessen immer wichtiger. In vielen afrikanischen Ländern nutzen die meisten Menschen Internetcafés.

9.Liefersysteme: In der Welt des E-Commerce ist es extrem wichtig zu wissen, wie man sein Produkt ausliefert. Es ist unnütz, das Innerste der inneren Mongolei zu bewerben – wenn es keine logistische Lösung gibt. Es ist möglich, die logistische Infrastruktur eines Marktes anhand einer Keywordrecherche zu überprüfen!

10.Farbbedeutungen: Du solltest lila nicht auf deiner Webseite verwenden, wenn es in dem Land für „Tod“ steht – es sei denn, das ist dein Betätigungsfeld.

11.Regierungsform: Demokratisch, Diktatur, sozialistisch, kommunistisch oder rechts, das alles beeinflusst wie und was die Menschen suchen.

12.Bevölkerungsdichte: Schaut Euch die Niederlande oder die Küstenregion der USA an. Wie können nur so viele Menschen jeden Tag auf denselben Straßen in ihren Autos sitzen? Wenn man in den Niederlanden regelmäßig in mehr als 20 Kilometer langen Staus feststeckt, wirst du herausfinden, dass Suchen im Bereich Autos, v. a. die Nische Luxusautos mit vielen Unterhaltungsmöglichkeiten ansprechen – oder, genauso wahrscheinlich, für Fahrräder, welche oft schneller sind.

13.Ländliche oder städtische Lebensart: In vielen Schwellenländern, wie Russland, Indien, China und Brasilien, ist der Großteil des Webmarktes in den großen Städten vertreten. Das zu wissen ist der Schlüssel, um Zielgruppen zu wählen – beispielsweise könntest du anfangen auf „Moskau“ abzuzielen, anstatt auf „Russland“.

14.Fahrrad, Auto, Bus, Zug oder U-Bahn: Wie reisen die Menschen typischerweise? Das beeinflusst nicht nur die Art der Produkte, die sie suchen, sondern auch wann und wo sie ins Internet gehen.

15.Paketdienst/Lieferzeiterwartungen: Glaube nicht, dass du ein E-Commerce Geschäft in Großbritannien führen kannst, wenn die kürzeste Lieferzeit 3 Tage beträgt – das wird als unakzeptabel betrachtet. In Frankreich hingegen, wären 2 bis 3 Tage Lieferzeit ziemlich gut. Für Italien… sagen wir, in manchen Ländern ist das “Ankommen” wichtiger als die Zeitspanne.

16.Kreditkartennutzung: Hier geht es nicht nur darum, ob Menschen Kreditkarten haben, sondern auch darum, ob sie diese gerne benutzen. Einige in Großbritannien haben mehr als 20 verschiedene Kreditkarten – ein Deutscher hat mit ziemlicher Sicherheit nicht so viele und hasst es Schulden, egal welcher Art, zu machen. Alternative Zahlungsmöglichkeiten müssen angeboten werden!

17.Verfügbare Pre-pay Systeme: Brasilien und Russland sind zwei Länder, die einem sofort einfallen, wo es Systeme gibt, mit denen man online bezahlen kann, indem man zuvor eine dritte Partei bezahlt, entweder eine Bank (in Brasilien) oder eine Suchmaschine (Yandex in Russland). Wenn solche Systeme existieren, sollte man sie vielleicht in sein Business einbauen.

18.Niveau der Bildung und der Lese- und Schreibfähigkeit: Offensichtlich beeinflusst die Lese- und Schreibfähigkeit das Suchverhalten der Internetnutzer, aber auch sie brauchen Dinge. Schon mal überlegt eine Seite zu kreieren, bei der man durch das Klicken auf Produktabbildungen die Produkte sucht? Das könnte dir eine große Fangemeinde auf weniger umkämpften Märkten bringen.

19.Allgemeiner Lebensstandard: Lebensstandard und –erwartung erzeugen Nachfrage für bestimmte Produkte. Wenn man in einem westeuropäischen Land wohnt, erwartet man wahrscheinlich, dass man ein Auto besitzt, ein Haus kauft oder mietet und dass man gut isst. In anderen Ländern sieht die Prioritätenliste vielleicht so aus: Essen, öffentliche Transportmittel, Unterhaltung.

20.Arbeitsbestimmungen: Wenn ein bestimmtes Land es für Unternehmen teuer macht Beschäftigte anzustellen und es schwierig gestaltet, sie wieder zu entlassen, ist Outsourcing, um die Geschäfte flexibler führen zu können, attraktiv. Wenn dein Produkt mit Serviceleistungen verbunden ist, ist es vielleicht leichter zu verkaufen, aber die Unternehmen werden anders nach Dingen suchen.

21.Frauen gegen Männer: Wer kauft ein und wer fällt die Entscheidungen? In vielen Haushalten treffen die Frauen die Entscheidungen und die Männer haben ein Veto. Das glauben sie zumindest.

22.Typische Anzahl der Kinder in einer Familie: Die niedrigste Geburtenrate in Europa? Oft die Italiener – dass der Papst im Rom wohnt, scheint keinen Unterscheid zu machen. Familien mit einem Kind sind anders als Familien mit 15 Mitgliedern – jede hat andere Bedürfnisse und einen anderen Vermögensstand.

23.Steuersysteme: Die Mehrwertsteuer ist eine weit verbreitete Steuer in Europa, aber die Werte sind von Land zu Land sehr unterschiedlich – ein Domainverkauf „kostet“ in Schweden 25% MwSt. Auch beeinflusst es das Verhalten – man könnte erwarten, dass in Skandinavien mehr Alkohol für den Gebrauch zu Hause gekauft wird als in anderen Teilen der Welt.

24.Explizites oder implizites, kulturelles Verhalten: Sagen die Leute was sie denken oder sagen sie was du hören willst? Das könnte sogar die Suche nach Dingen, die in der Öffentlichkeit nicht gesagt werden dürfen, antreiben.

25.Rolle des öffentlichen Sektors in der Wirtschaft: Wenn die Wirtschaft stärker durch den öffentlichen Sektor geleitet wird (beispielsweise Frankreich), werden Keywords für business-to-business beeinträchtigt.

26.Ernährung: Das beeinflusst nicht nur, was sie zu essen kaufen sondern auch, ob sie deine Magenmedizin brauchen oder ob sie an Verdauungsstörungen leiden.

27.Interne Rivalitäten und ethnische Konflikte: Welches Belgien? Es ist vielleicht besser Teile von Belgien in Englisch zu bewerben, als mit einer Sprache eines anderen Teils des Bundes.

28.Berge, Ebenen oder Küsten: Neben der Unterscheidung ob „Ski“ etwas beschreiben mit dem man den Berg runter kommt oder über das Wasser, verhalten sich die Menschen in den Bergen, an der Küste und in den Städten anders.

29.Redefreiheit und Presseverhalten: Es könnte Zensur sein oder eine kulturelle Abneigung gegen etwas. Die Macht der Presse kann ein großer Faktor sein, besonders weil manche Online-Zeitungen Suchmaschinen leiten – beispielsweise in Polen.

30.Bevorzugte Architektur: Wenn sie große Häuser haben (wie die Amerikaner), suchen sie nach großen Dingen. Wenn sie kleine Häuser haben (wie die Briten), ist es essentiell die Produktdimension anzugeben.

Natürlich ist die obere Liste der kulturellen Unterschiede nicht komplett und wird es auch nie sein. Mein Ziel ist es euch Werkzeuge zu geben, die euch helfen sollen, den internationalen Suchmarkt für SEO abzuschätzen. Sollte ich etwas vergessen haben, freue ich mich eure Kommentare zu lesen!

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Das neue Google Alphabet – wo ist Apple?

Seit diesem Monat gibt es die neue Google Instant Suche. Bei jedem Buchstaben, den Benutzer eingeben, wird die Suchergebnisliste neu ausgespuckt. Google lässt hier ganz klar die Muskeln spielen, zeigt auf, welchen technologischen Vorsprung das Unternehmen der Konkurrenz gegenüber aufgebaut hat.

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Website Usability Checkliste

Eine Checkliste zur Website Usability bzw. Benutzerfreundlichkeit von Webseiten? Warum ist in benutzerfreundliche Webseiten zu investieren? Sie verkaufen besser!

Den Besuchern werden weniger Hürden in den Weg gelegt, um zum Kauf/Lead-Abschluss zu gelangen. Anbei eine Anleitung, um die eigene Website in wenigen Minuten auf Benutzerfreundlichkeit zu überprüfen.

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Google Cloaking – AdWords Helpcenter abgestraft

Die Webmaster Richtlinien von Google sind nicht ohne Grund sehr allgemein gehalten. Somit wird es Spammern erschwert, die Suchmaschine zu manipulieren. Ein paar Punkte sind aber ganz konkret aufgelistet. Z. B. Cloaking.

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Wer wurde jetzt beim Cloaking erwischt? Das Google AdWords Help Center. Ein polnischer Blog hat das Ganze aufgedeckt, Vanessa Fox in einem Artikel auf searchengineland die Cloaking Abstrafung noch mal ausführlich beschrieben. Die kompletten Seiten von  http://adwords.google.com/support/aw sind nicht mehr im Index. Weiterlesen

WM 2010 Wallpaper

Ihr seid alle schon richtig im WM-Fieber? Ihr verfolgt neben der Arbeit alle Weltmeisterschaftsspiele im Live Stream?

Dann sind diese WM 2010 Wallpaper genau das Richtige für Euch. Vorausgesetzt, Ihr benutzt Google Chrome als Browser, könnt Ihr jetzt einen Browserhintergrund Eures Lieblingsteams installieren.

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Hier zu den jeweiligen Links der Browser Wallpaper der Teams der WM 2010 in Südafrika.

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Die 7 Todsünden des Linkbuildings

Die letzten 2 Tage war die a4uexpo Konferenz in München zu Gast. Hauptthemen waren Affiliate Marketing und SEO. Speaker wie Marcus Tandler, Dave NaylorBob Rains und Andre Alpar haben den Teilnehmern vor allem die neuesten Trends im Bereich SEO vorgestellt.

Auch ich war im Panel “SEO Update – What’s happening in the Market and Where Should Your Focus Be?” mit von der Partie, neben Marcus und Andre. Johannes Beus hat leider krankheitsbedingt gefehlt, gute Besserung auf diesem Weg. Meine Präsentation hatte das Thema: “die 7 Todsünden des Linkbuildings”:

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Branding Kampagnen – Sinnvoll oder sinnlos?

“Warum sollen wir Werbung in Suchmaschinen auf unseren Markennamen schalten, wenn wir doch in der organischen Suche bereits die absolute Top-Platzierung belegen?”

Wie häufig wurde Ihnen diese Frage bereits gestellt, oder wie oft fragen Sie sich das selbst?

Diese ganz allgemeine Frage muss von Zeit zu Zeit aufgegriffen werden. Aus diesem Grund werfen wir einen Blick auf die drei Hauptgründe, weshalb Geld für Suchmaschinenwerbung mit Marken-Keywords ausgegeben wird.  Weiterlesen